Nachfolgeregelungsfalle

29 Aug
29/08/2012

Es braucht harte Arbeit und viel Engagement eine Firma aufzubauen. Nach 20-30 Jahren Tätigkeit müsste der Unternehmer sagen, dass die eigene Firma das Lebenswerk ist. Umso wichtiger, dass die Fortsetzung gelingt.

Gemäss einer Studie der Stiftung KMU Next, welche sich auf Nachfolgeregelungen fokussiert, liegt die Nachfolgequote von allen Firmen in der Schweiz (Anteil Firmen, die innerhalb eines gewissen Zeitraumes übertragen werden muss) zwischen 8-25% aller Firmen. Es wird davon zusammenfassend ausgegangen, dass in einem Zeitraum von 5 Jahren, ein Fünftel aller Firmen in einer Nachfolgeregelung sind oder sein müssten. Aber, weitaus weniger Firmen werden tatsächlich übertragen, weshalb ein relativ grosser Überhang an fälligen Nachfolgeregelungen vermutet wird.

Die Lage ist ernst und spitzt sich zu. Teilweise ist der Überhang kumulativ, teilweise verschwinden wertvolle Firmen durch Auflösungen und Liquidationen, weil eine Nachfolgeregelung zu spät angegangen wurde.

Wichtige Erfolgsfaktoren sind:

  • Frühzeitig Nachfolgeregelung angehen – eine gut geplante Nachfolgeregelung braucht Zeit, um erfolgreich zu werden
  • Organisation verbreiten und institutionalisieren
  • Produkte und Dienstleitungen in eine Richtung entwickeln, wo sie für andere interessant sein könnten
  • Sich begleiten von Beratern; Aussenperspektive zulassen, um die Fähigkeiten in der Firma durch neue Erfahrungen zu ergänzen
  • Offen für sowohl interne wie externe Lösungen sein
  • Keine überrissenen Erwartungen

Um die Erfolgsquote zu erhöhen, ist eine frühzeitige und gründliche Vorbereitung zwingend. Dies braucht Zeit und eine enge Zusammenarbeit mit den unternehmerisch tätigen Familienmitgliedern oder dem Patron. Die häufigste Hürde ist ob sie / er loslassen können / kann und diese Vorbereitung zulassen / zulässt. Genau deshalb fokussiert Catapult Capital ihren Ansatz dorthin, dass dieser Nachfolgeprozess von innen, begleitend durch Interimsmanagement, durchgeführt werden muss. Nur integriert in einer Organisation kann ein externer Berater den Gleichgewicht zwischen Erhalt und Veränderung, Respekt und Erneuerung oder Fokus auf Familienmitglieder und Mitarbeiter finden, begleiten und ermöglichen. Nur so wird Ihr Unternehmen eine Überlebenschance von 95% sicherstellen und gleichzeitig das Familienvermögen diversifizieren können.

Wo fangen wir gemeinsam an?

 

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